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Allgemein
Hi Johannes, schön, dass du bei uns bist. Man sieht dich ja seit einigen Monaten bei uns in der Büro – WG entweder fleißig am Bildschirm sitzen oder zwischendurch mal an der Kaffeemaschine. Erzähl mal kurz wer Du bist und was Du machst.

Hi, ich bin Johannes Oppel, verheiratet und habe zwei Kinder.
2012 habe ich den Hochbautechniker gemacht und vor einem Jahr den Weg in die Selbstständig gewählt. Meine Leidenschaft, welche ich zum Beruf gemacht habe, ist Menschen bei Ihrem Weg zum Eigenheim zu unterstützen. Ich entwerfe und plane Wohnhäuser bis hin zur Genehmigung bei der Stadt oder Gemeinde.
Zusätzlich unterstütze ich Baufirmen bei Genehmigungen und Plan-Digitalisierungen jeder Art.

Oh wow, das klingt ganz schön anspruchsvoll. Und jetzt bist Du in der Büro-WG gelandet. Du warst sogar unser allererster WGler. Wie ist so dein bisheriger Eindruck?

Ich bin seit Februar dieses Jahres bei kanyo und xeomed in der Büro-WG und wirklich glücklich hier. Neben den sehr netten Menschen ist es ein super ausgestattetes Büro mit vielen verschiedenen Motto-Bereichen.

Das glaubt uns jetzt keiner, dass du das einfach so freiwillig gesagt hast 😃 Aber das freut uns natürlich sehr. Gab es schon irgendwelche skurrilen oder lustigen Situationen?

Ja tatsächlich, als ich um 10.30 Uhr mit einem Kunden gesprochen hatte, wurde es im Küchenbereich plötzlich lauter und eine Minute später knallten die Sektkorken, weil wohl ein Team etwas zu feiern hatte. In diesem Moment habe ich verstanden was es bedeutet in einer Agentur zu arbeiten 😃

Ja, das klingt nach einer wahren Geschichte, das kann hier tatsächlich schon mal vorkommen 😃. Apropos Uhrzeit: Kommst du zu festen Zeiten rein oder machst du das immer unterschiedlich?

Im Normalfall bin ich Montag bis Freitag im Büro, außer ich habe auswärtige Termine. Manchmal komm ich aber auch am Wochenende rein. Das ist einer der Vorteile hier: Ich habe meine eigene Chipkarte und kann kommen und gehen, wann ich möchte.

Jetzt könntest Du als Selbständiger ja auch von Zuhause aus arbeiten, warum bist du in die WG gekommen?

Zuhause habe ich einfach kein eigenes Büro, in der Büro-WG gibt es neben meinem Arbeitsplatz auch jede Menge Besprechungsräume. Dann hat man hier auch immer eine ruhige Arbeitsatmosphäre…

…wenn nicht gerade die Sektkorken knallen 😃

Ja, das stimmt 😃 Aber es ist ja jetzt auch nicht an der Tagesordnung. Man kann wirklich in Ruhe und fokussiert arbeiten hier, und wenn mal was los ist und ich einen wichtigen Call habe, kann ich mich auf jeden Fall zurückziehen. Außerdem kommt man mal raus: Ich fahr zum Beispiel immer mit dem Fahrrad in die Arbeit oder laufe. Da fängt der Tag gleich mit etwas Bewegung an und ich habe eine räumliche Distanz zum Privatleben.

Johannes, ich kann es nicht oft genug sagen: Sehr schön, dich hier zu haben! Und vielen Dank nochmal für deine Zeit! Wer noch mehr Infos zu unserer Büro-WG haben will, findet sie übrigens hier.
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Hallo Kristin, oder darf ich dich jetzt gar nicht mehr so nennen? Eher her Majesty of Feelgood?

Ja bitte, das ist ja wohl das Mindeste. 😀

Verstehe, also liebe Queen of Feelgood, du darfst dich jetzt offiziell Certified Feelgood-Managerin nennen, herzlichen Glückwunsch! Aber was ist das überhaupt?

Das bedeutet, dass ich eine Ausbildung im Bereich Feelgood parallel zu meiner bisherigen Arbeit gemacht habe und jetzt zertifizierte Feelgood-Managerin bin. Letzten Endes geht es darum, eine Schnittstelle zwischen der Unternehmensführung und den Angestellten zu bilden, Kanäle zwischen ihnen aufzubauen und Ansprechpartnerin zu sein.

Das ist wirklich immens wichtig, denn auf Dauer können Mitarbeitende nur dann wirklich gut arbeiten, wenn sie sich wohlfühlen. Gleichzeitig müssen Führungsangestellte auch mitbekommen, wenn irgendwo der Haussegen schief hängt oder Bedürfnisse nicht erfüllt werden, aber natürlich gerne auch mal, wenn es einfach läuft und das Team happy ist.

Was heißt das konkret, also worum kümmerst du dich bei kanyo und xeomed?

Als Feelgoodmanagerin bei uns im Unternehmen ist es mir wichtig eine Umgebung und Kultur zu schaffen, in der wir uns alle wohlfühlen, in der wir ein gutes und wertschätzendes Miteinander leben. Ich schaue, wie die Stimmung in den Teams ist durch einzelne Gespräche, durch regelmäßigen Austausch mit den Teams und habe einfach allgemein immer ein offenes Ohr. Und die eingerichtete Moodbox (neudeutsch für Kummerkasten) ist mein Stimmungsbarometer, das hilft auch weiter, genau wie regelmäßige Mitarbeiterumfragen.

Denn, wenn wer nicht fragt, bekommt auch keine Antworten, mögliche Probleme bleiben dann unsichtbar und schwelen vor sich und Sorgen für Frust und Demotivation. Darüber sprechen und Kommunikationsmöglichkeiten schaffen, schafft schon einmal eine gute Basis. All das mache ich natürlich nicht allein. Wir haben bei xeomed und kanyo sechs “Sokos” gebildet.

Was sind in dem Kontext denn “Sokos”?

“Sokos” steht für Sonderkommissionen oder auch neudeutsch “Taskforces” oder Arbeitsgruppen – you name it. 😀 Das sind Teams von Mitarbeitenden (3-6 pro Team), die sich freiwillig zusammengeschlossen haben und sich mit den Schwerpunkten “Organisation”, “Kommunikation”, “Purpose & Values”, “Weiterbildung”, “Innovation” und “Party” regelmäßig beschäftigen.

So stellen wir aus den verschiedenen Abteilungen heraus sicher, dass wir Maßnahmen entlang der Bedürfnisse der Mitarbeitenden erarbeiten und implementieren und wir so immer in Richtung “Wohlfühlkultur” arbeiten. Dabei probieren wir vieles aus! Das finde ich großartig. An der Stelle möchte ich mich nochmal bei den Sokos bedanken. Ihr macht das wirklich klasse!

Und warum ist das so wichtig?

Feelgoodmanagement stellt den Mitarbeitenden vollständig in den Fokus. Jeder arbeitet mit mehr Freude wenn er/sie sich wohlfühlt, die Arbeit selbst und die Zusammenarbeit mit dem Team Spaß macht. Das kennt man ja. Und wer Wertschätzung erfährt und wer weiß, warum er/sie jeden Morgen aufsteht, geht einfach viel lieber ins Büro oder an seinen/ihren Schreibtisch. Hinzu kommen noch der technologische Wandel und nicht zuletzt Corona, das immer wieder vieles durcheinander wirbelt.

„Ein glückliches Leben gibt es auch vor Feierabend“, hat Maike van den Boom, eine Glücksforscherin und Autorin einmal gesagt und das trifft es ganz gut, finde ich. Und für die Unternehmensseite sind glückliche Angestellte, die gut und gerne arbeiten und dem Unternehmen dadurch auch länger treu bleiben natürlich auch ein hohes Anliegen.

Klingt nach einer echten Win-win-Situation. Und was war bei deinen Umfragen bisher deine persönlichen Highlight-Antworten?

Also, bei meinen Mitarbeiterumfragen gab es ein paar wirklich gute Antworten: Eine Dachterrasse mit Außenbar, Bürokatzen und Käsekuchenschnaps wurden sich schon gewünscht . 😀 Ein echtes Highlight war für mich “Kristins Engagement, welches ich sehr zu schätzen weiß, ist deutlich spürbar.” – Da fühle ich mich und meine Arbeit wertgeschätzt. 🙂

Liebe Kristin, vielen Dank. Ich bin mir sicher, wir werden hier von dir noch öfters etwas zu dem Thema hören.

Danke auch und ja, absolut. Ich teile sehr gerne meine Erfahrungen und im Moment setzen wir auch wirklich viel Spannendes um. Man darf also gespannt.
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Was sind Podcasts und warum sind sie so beliebt?

 

„Zunächst einmal sind Podcasts Audio-Serien, welche in regelmäßigen zeitlichen Abständen erscheinen. In der Regel ist das Hören kostenfrei, also für jeden in einer entsprechenden App frei zugänglich, anhör- und abonnierbar. So kann eine breite Maße an Konsumenten erreicht werden.

 

Ein weiterer Grund, warum Podcasts so beliebt sind, ist die Tatsache, dass sie sich als akustischer und individuell abrufbarer Content perfekt in den Alltag integrieren lassen. Ob auf dem Weg zur Arbeit, Uni oder Schule, bei der Hausarbeit, beim Sport oder einfach beim Entspannen – Podcasts sind leicht „nebenbei“ zu konsumieren und zum Beispiel via Handy abspielbar.

 

Außerdem können die Hörer zwischendurch pausieren, weiter- und immer wieder anhören, wenn und wann immer sie möchten. Das ist ein großer Vorteil beispielsweise gegenüber Radio. Und dann ist da noch die Vielfalt an Themen, aus der Hörer wählen können: Neben Unterhaltung gibt es noch Wissenschaft, Weiterbildung, Politik sowie Wirtschaft. Egal wo das persönliche Interessensgebiet liegt, es gibt sicher einen Podcast – man muss nur seine Nische finden.

 

Ein Thema, das uns wohl alle beschäftigt und bewegt, ist die Gesundheit – und dass nicht erst seit der derzeit vorherrschenden Corona-Pandemie. Schon lange ist bekannt, dass sich viele Menschen zuallererst im Internet informieren, über Medizin, Pharmazie und Healthcare. Und auch Podcasts nehmen in diesem Bereich an Beliebtheit zu.“

Warum sind Podcasts auch für Unternehmen als Medium attraktiv?

„Ein Podcast ist als effektives Marketing-Instrument nutzbar. Unternehmen können auf diese Weise auch Menschen als Zielgruppe erfassen, die vor allem auditiv veranlagt sind beziehungsweise viel akustischen Content konsumieren. Dadurch erweitert sich der Kreis der Adressaten.

 

Die meisten Hörer nutzen eine App auf dem Handy, um einen Podcast abzuspielen. Und das Smartphone führt eigentlich mittlerweile jeder rund um die Uhr mit sich. Content, der vom Hörer individuell abrufbar ist, kann so auch viel leichter den Weg in den Alltag des Konsumentens finden. Podcast-Episoden „nebenher“ zu hören, trägt mitunter sogar dazu bei, dass der Inhalt – durch die Kombination aus auditivem und motorischem Lernen (zum Beispiel beim Joggen) – besser ins Unterbewusstsein gelangt und in Erinnerung bleibt.

 

Übrigens: Die Akzeptanz gegenüber Werbung ist in einem Podcast wesentlich höher als bei anderen Medien, wie Radio oder TV. Vor allem wenn sie vom Host („Gastgeber“/ Sprecher des Podcasts) selbst eingesprochen wird. 81,3 Prozent der Befragten der nextMedia.Hamburg-Studie geben an, dass sie diese Art der Werbung weniger bis gar nicht stört, bei vorproduzierten Audiospots sagen das nur noch 41,9 Prozent, wie T3n im Mai dieses Jahres bekannt gegeben hat.“

Was war der Antrieb, den kanyo®-Gesundheitspodcast ins Leben zu rufen?

„Wir haben den Podcast ins Leben gerufen, weil wir erkannt haben, wie wichtig es ist, die Menschen auch auditiv abzuholen. Wir möchten deren Bedürfnis und Interesse an akustischen Inhalten in Bezug auf gesundheitliche Themen entgegenkommen.

 

Die kanyo®-Redaktion zeichnet sich durch ihr Fachwissen sowie deren Recherche-Skills aus und bereitet medizinischen Content schon immer wissenschaftlich korrekt und gut verständlich auf. Die fachliche Kompetenz war damit also schon vorher gegeben. Nun wollten wir einen weiteren Schritt auf unsere Konsumenten zugehen.

 

Komplexe Themen können in einer Podcast-Folge ausgiebig beleuchtet und mit Experten besprochen werden. Und trotzdem erhält der Hörer kompakt zusammengefasstes Wissen.

Ein Podcast bietet neben dem aufklärerischen Mehrwert auch die Möglichkeit, die Hörer zu unterhalten. Dies gelingt vor allem durch spannende Interviewgäste. Wir wollten das direkte Gespräch mit fachkundigen Experten suchen, aber auch einmal Betroffene zu Wort kommen lassen. Es ist eine ausgewogene Mischung aus medizinischem Wissen und Kompetenz sowie persönlichen Schicksalen, mit denen der Hörer sich vielleicht auch menschlich identifizieren kann, entstanden.“

Welche Herausforderungen bringt der Aufbau eines eigenen Podcasts mit sich?

„Es gibt einiges zu beachten, um einen Podcast und seine einzelnen Folgen ansprechend sowie interessant zu gestalten. So muss beispielsweise bereits das Konzept des Podcasts gut durchdacht sein:

• Wen möchten wir ansprechen? (Welches Alter? Vorwiegend Männer oder Frauen?)

• Was für eine Art Content wollen wir vermitteln? (Aufklärung, Unterhaltung, Nachrichten, …)

• Wie ist die Gesprächskonstellation gedacht? (Dialog oder Monolog? Fester Gesprächspartner oder Gäste?)

• Wie lang planen wir unsere Folgen in etwa? (Kurz und knackig? Oder ausführlich?)

Zudem sollte der Content gut recherchiert sein, ein angenehmer und thematisch kompetenter Gesprächsgast muss gefunden sowie angefragt werden, während der Aufnahme ist auf eine gute Sound-Qualität zu achten – das sind alles Faktoren, die dazu beitragen, dass die letztendliche Episode gerne gehört wird.“

Das Team gefragt: Was fasziniert dich persönlich an der Produktion des Podcasts?

„Besonders toll am kanyo®-Gesundheitspodcast finde ich, dass es uns gelingt, relevante Gesundheitsthemen auf unterhaltsame und leichtverständliche Art dem Hörer zu vermitteln.“ – Pauline Zäh, Redakteurin & technische Umsetzung

 

„Wir sind ein sehr motiviertes Team mit viel Podcast-Erfahrung. Aus dem Grund wissen wir: Die Tonqualität ist genauso wichtig wie das Interview selbst.“ – Monika Hortig, Redakteurin & technische Umsetzung

 

„Was ich ganz wichtig finde: Hinter Krankheiten stecken immer persönliche Geschichten. Egal ob Experten oder Betroffene: In unserem Podcast kommen Menschen zu Wort, die lebensnah, authentisch und ohne Tabus von ihren Erfahrungen mit bestimmten Erkrankungen reden.“ – Miriam Müller, Redakteurin & technische Umsetzung

 

„Für mich ist es eine unglaublich wertvolle und inspirierende Erfahrung, auf immer wieder neue Gesprächspartner zu treffen. Mal sind es Ärzte, Therapeuten oder Fachleute aus den Bereichen Medizin, Pharmazie und Gesundheit, dann wieder Betroffene, die von Ihren persönlichen Schicksälen berichten. Es erfordert Fingerspitzengefühl, denn jeder Interviewgast ist anders und das finde ich sehr spannend an meiner Tätigkeit.“ – Carolin Stollberg, Redakteurin & Podcast-Sprecherin

Wo seht ihr den Podcast in der Zukunft und was habt ihr noch vor?

„Wir denken, dass unser Podcast ein sehr hochwertiges Produkt geworden ist. Weiterhin soll unser Content dem Hörer aufklärerischen Mehrwert liefern, ihn mit spannenden Themen unterhalten und ihn genau dort abholen, wo er mit seinen Interessen steht. Was sind gerade Trends? Worüber wird gerade diskutiert? Das sind wichtige Fragen, die die Inhalte unseres Podcasts auch in Zukunft beeinflussen sollen.

 

Zudem sind wir offen, neue Konzepte zu testen. Die Idee, kleiner Themen-Podcast-Serien im Rahmen des kanyo®-Gesundheitspodcasts zu produzieren, begeistert uns schon etwas länger und wir möchten diese zukünftig angehen. Sehr gerne auch mit Partnern zusammen.

 

Vor allem in Zeiten von Corona-Lockdowns und zunehmenden Rückzug ins Privat-Häusliche mit weniger Kontakten steigt die Nutzung von Audio-Formaten, wie im Zuge einer ARD/ZDF-Onlinestudie ermittelt wurde. Der Mensch sehnt sich nach Kommunikation. Das in der Studie genannte „Wortangebot“ Podcast kann Menschen durch solche Zeiten hindurch unterhalten, informieren und weiterhin Kommunikation erfahren lassen.“



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Die Ratgeberportale des Gesundheitsnetzwerks kanyo® bieten ihren Besuchern qualitativ hochwertigen und indikationsspezifischen Content. Was dem User dabei hilft, sich genau über seine Krankheit oder Lebenssituation zu informieren, bietet im Gegenzug auch die Möglichkeit, eine Vielzahl von Daten in einer engen Zielgruppe zu erheben. Dadurch wird es möglich, sehr genaue Aussagen über ihr Verhalten und ihre Bedürfnisse zu treffen, was wiederum ideal für das Marketing im Pharmabereich verwendet werden kann. Die Datenexperten von kanyo® verknüpfen dabei selbst erhobenes Datenmaterial auf dem Ratgeberportal Herz-Kreislauf mit weiterem Input, den sie über Webanalysetools erhalten, um ein umfassendes Bild zu generieren. Als erster Aspekt wurde die Präferenz der Zielgruppe zur Anwendung von Herzvitaminen ermittelt.

Die Einnahme

 

Um die Zielgruppe und ihre Bedürfnisse besser verstehen zu können, ist es zunächst wichtig zu erfassen, wann und wie häufig sie Herzvitamine einnimmt. Eine Umfrage auf dem kanyo®-Ratgeberportal Herz-Kreislauf ergab hierbei wertvolle Insights. Auffällig war, dass die Patienten Herzvitamine eher bei diffusen und weniger kritischen Symptomen einnahmen, etwa bei Kreislaufproblemen (43 Prozent). Erst mit einigem Abstand wurde Müdigkeit genannt (28 Prozent), noch etwas seltener kamen spezifischere Symptome wie Herzrhythmusstörungen, Herzstolpern oder Herzrasen (jeweils 25 Prozent).

 

Wann Patienten ihre Herzvitamine einnehmen

Dennoch wurden die Produkte eher aus konkretem Anlass als regelmäßig und prophylaktisch eingenommen. 44 Prozent gaben an, die Präparate im Bedarfsfall zu konsumieren, allgemein vorbeugend taten dies nur 21 Prozent. Noch deutlich seltener wurden Herzvitamine einfach in festen zeitlichen Intervallen eingenommen. Nur 13 Prozent taten dies wöchentlich, gerade mal 2 Prozent täglich oder monatlich.

 

Bereits diese beiden Umfrageergebnisse lassen darauf schließen, dass es sich bei der Zielgruppe um Personen handelt, die mehrheitlich eine eigenständige Einnahme im Bedarfsfall anstreben, also bei eher unspezifischen Sym/ptomen, um eine Besserung ihres Befindens zu erreichen.

Die Produktpräferenzen

Produkttreue 81 Prozent

Die Analysespezialisten von kanyo® gingen außerdem der Frage nach, ob Patienten eher einem favorisierten Produkt treu blieben, oder es je nach Bedarf oder Verfügbarkeit häufiger wechselten. Das Ergebnis der Umfrage war in diesem Punkt sehr eindeutig: 81 Prozent der Patienten blieben dauerhaft bei einem Produkt, lediglich die restlichen 19 Prozent wechselten zwischen unterschiedlichen Anbietern. Diese starke Produkttreue bedeutet aus Herstellersicht, dass ein einmal gewonnener Kunde mit hoher Wahrscheinlichkeit dauerhaft bei dem eigenen Produkt bleibt und die Überzeugungsarbeit sich daher auch längerfristig zu lohnen scheint.

 

Relevante Gründe zur Kaufentscheidung

Außerdem ergaben die Umfragen, dass Patienten die Empfehlung eines Arztes oder Apothekers mit 51 Prozent als sehr viel wichtigeres Auswahlkriterium für ihr Präparat nannten, als andere Aspekte. Im Anschluss folgten eine einfache Anwendung (48 Prozent) und Produktbewertungen (44 Prozent).

Der Preis war mit 33 Prozent eher ein nachrangiger Faktor. Daraus können Hersteller ableiten, dass der Fokus auf dem Empfehlungsmarketing liegen sollte. Zwar sind Arzt und Apotheker dabei am relevantesten, andere Produktbewertungen haben aber beinahe ebenso viel Einfluss auf den Patienten.Interessant ist auch, dass sich die Entwicklung eines einfach anzuwendenden Produkts durchaus lohnen kann, da dieser Aspekt ähnlich wichtig für die Kaufentscheidung ist.

 

Beliebteste Darreichungsformen

Aber auch die Präferenz bei der Darreichungsform zeigte eindeutige Tendenzen: Obwohl es bei der Userbefragung sieben Formen zur Auswahl gab, landeten die Tabletten mit 48 Prozent eindeutig auf dem ersten Platz der gewünschten Darreichungsform, gefolgt von Tropfen (24 Prozent) und Dragees sowie Granulat und Lutschtabletten (je 6 Prozent). Saft und Kapseln wurden nur von 3 beziehungsweise 2 Prozent der Befragten bevorzugt. Für die Produktentwicklung lässt sich daraus folgern: Mit der klassischen Tablette lässt sich bereits die Hälfte der Patienten ideal versorgen. Auch Tropfen bedienen mit einem guten Fünftel noch eine relative Anzahl an Käufern perfekt. Ob sich die Entwicklung weiterer Formen lohnt, lässt sich je nach eigener Marktposition gut durchkalkulieren.

Der Kauf

Hat sich der Käufer für ein Produkt und eine Darreichungsform entschieden, stellt sich im Anschluss die Frage, wo er kauft. Hier fällt die Verteilung eindeutig aus: 57 Prozent gehen zur klassischen, stationären Apotheke, weitere 30 Prozent ziehen das Online-Pendant vor. Mit 10 Prozent liegt Amazon zwar deutlich weiter dahinter, kann aber durchaus auch als relevanter Distributor angesehen werden, dessen Marktanteile mit immer weiter fortschreitender Digitalisierung tendenziell in Zukunft eher zu- als abnehmen dürften. Die Drogerie (3 Prozent) und der Supermarkt (2 Prozent) kommen gemeinsam jedenfalls gerade mal auf die Hälfte der Umsätze in diesem Bereich.

Das Suchverhalten

Neben den Daten, die wir auf unseren Ratgebern selbst erheben können, analysieren unsere SEO-Experten auch mit Webanalyse-Tools das allgemeine Suchverhalten der Zielgruppe. Konkret konnten sie dabei feststellen, dass bei der Suchintention im Themenkomplex Herzgesundheit ein klarer Fokus auf den Bereichen Bewegung beziehungsweise Sport und Ernährung liegt. So lassen sich zu Suchanfragen im Kontext Herzgesundheit eben genau diese Keywordcluster feststellen. Es ergeben sich beispielsweise Suchanfragen zu Herzgesundheit Sport, Herzgesundheit Fahrradfahren oder Herzgesundheit Ernährung wie auch Lebensmittel Herzgesundheit.

 

Daraus lässt sich schließen, dass die Zielgruppe online vor allem nach Möglichkeiten sucht, die eigene Herzgesundheit eigenständig zu erhalten oder zu verbessern. Das ist ein eindeutiger Hinweis darauf, dass eigener Content zu derartigen Themen auch auf Brand- und Unternehmensseiten von Pharmafirmen lohnenswert sein kann. Denn so können Unternehmen ihre Zielgruppen auf die eigene Webpräsenz lotsen und in ihrem Moment of Need mit den gewünschten Informationen versorgen. Sind die User erst einmal dort, kann auch das Interesse an den eigenen Produkten geweckt werden.

Die Konkurrenz

Neben der Zielgruppe haben die Datenexperten von kanyo® auch die Konkurrenz auf dem Markt genauer unter die Lupe genommen. Eine SEO-Analyse Ende November 2020 in diesem Bereich ergab: In den Top 10 der Suchergebnisse zu „Herzvitamine“ finden sich mit einer Ausnahme (Position 10) nur Hersteller von Herzvitaminen oder Onlineshops, wodurch die Suchintention ganz klar auf den Kauf der Produkte ausgerichtet ist.

 

Besonders präsent war hierbei das Produkt „Cardivital“ von fairvital, da es gleich mehrfach in den Top 10 bei Google vertreten ist. Mit der Firmenwebseite belegt es Platz 1, zudem rankt Cardivital als Produkt einiger Onlineshops auf den Positionen 3 bei Amazon, auf Platz 5 bei Naturschätze und auf Platz 9 bei ebay. Weitere eigenständige Marken beziehungsweise Hersteller, die in den Top 10 bei Google ranken, sind Produkte von Viabiona (Platz 2), Nutri Plus (Platz 6) sowie Warnke Vitalstoffe (Platz 7).

 

Eine eigene Umfrage auf dem kanyo®-Ratgeber Herz-Kreislauf ergab zudem, dass Nutzer vor allem das Präparat Tromcardin von Trommsdorff kannten. Andere Präparate wurden hingegen eher sporadisch genannt und stellten vermutlich vor allem das jeweils selbst verwendete Produkt dar. Daraus lassen sich konkrete Schlüsse zu einzelnen Anbietern und Präparaten ziehen, etwa wie erfolgreich sie auf einzelnen Shop-Positionen performen, aber auch, wie bekannt sie mit ihren Marketingmaßnahmen am Ende beim Kunden sind.

Die Möglichkeiten

Dieser Case sollte anhand eines konkreten Beispiels aufzeigen, was in Sachen Datenanalyse innerhalb einer kurzen Zeitspanne möglich ist. Dabei konnten natürlich nur einige Aspekte dargestellt werden. Darüber hinaus sind noch viele weitere Analysebereiche umsetzbar. Durch individualisierte Umfragen in der genau definierten Target Group, können nahezu beliebig weitere Themenfelder analysiert werden. Der Datenschatz von jährlich 20 Millionen Besuchern auf unseren 25 indikationsspezifischen Ratgebern kann Ihnen dabei helfen, Ihre individuellen Fragen zu beantworten. Außerdem können auf den reichweitenstarken Ratgeberportalen von kanyo® auch Content wie neue Wordings oder grafische Banner und andere CI-Elemente auf ihre Wirkung bei der jeweiligen Zielgruppe getestet werden, damit Sie eine fundierte Datengrundlage für Ihre Entscheidungen haben.

 

 

Für diesen Case wurden die Ergebnisse eigener User-Umfragen mit der Analyse des Userverhaltens kombiniert und durch Keywordanalysen ergänzt. Die Analyse fand im Produktbereich der sogenannten Herzvitamine statt, also bei nicht verschreibungspflichtigen Nahrungsergänzungsmitteln zur diätetischen Behandlung im Bereich der Herzvitalität.

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