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Der kanyo®-Gesundheitspodcast

„Unerklärliche, plötzliche Traurigkeit“: Erfahrungsbericht über Depression

Sie ist häufig ohne Grund traurig, ängstlich, das morgendliche Aufstehen fällt ihr schwer – im frühen Alter von 14 Jahren wird bei Ilona eine Depression festgestellt. In unserem kanyo®-Gesundheitspodcast „Körper, Krankheit, kein Tabu“ haben wir mit der heute 26-Jährigen über ihre Krankheit gesprochen.

Depression ist eine Erkrankung mit vielen Gesichtern, von der Menschen unterschiedlichen Alters und Herkunft betroffen sind – so wie auch Ilona. Äußerlich kann sie Ihre Gefühle oft gut verbergen, sie schließt Abitur, Ausbildung und Studium mit guten Leistungen ab. Sobald die Tür in Schloss fällt, sackt sie jedoch zusammen, ist kraftlos, hat Suizidgedanken, selbst das Schreiben einer WhatsApp ist meist schon zu viel. Die Erkrankung Depression wird bei ihr sehr früh – mit 14 Jahren – festgestellt und begleitet sie seitdem. Ilona hat mit uns ihre Geschichte geteilt.

Ein ständiges Auf und Ab:

Der lange Kampf mit der Krankheit

Mal geht es besser, dann schlägt die Depression wieder zu. Ilona hat mit Gesprächs- und Verhaltenstherapien sowie Medikamenten bisher gute Erfahrungen gemacht. Dennoch weiß sie, dass die Therapie bei der psychischen Erkrankung ein langer Prozess ist und vor allem viel Arbeit bedeutet.

Mit Ihrem Therapeuten spricht sie regelmäßig über Dinge, die sie belasten, aber auch über allgemeine Themen, zum Beispiel, Stress durch zu viel Arbeit.

Ratschläge

für Betroffene und Angehörige

Besonders wichtig ist für Ilona die Unterstützung, die sie aus ihrem Umfeld bekommt. Gerade die Suche nach einem geeigneten Therapieplatz kann Erkrankte oft überfordern. Umso wichtiger war es für Ilona, dass ihre Eltern ihr dabei geholfen haben, eine Therapie in die Wege zu leiten.

Wo finde ich Hilfe?
Aber auch Freunde und Bekannte sind eine wichtige Stütze. Einem depressiven Menschen ist es in einer Akutphase häufig schon zu viel, den Hörer in die Hand zu nehmen und einen Freund anzurufen. Deshalb empfiehlt sie Angehörigen, sie sollen nicht aufhören nachzufragen und immer wieder ihre Hilfe anzubieten.Haben Sie auch häufig negative Gedanken und fühlen sich traurig? Die Deutsche Depressionshilfe bietet Hilfe und Informationen zum Umgang mit der Erkrankung.

Aber auch Freunde und Bekannte sind eine wichtige Stütze. Einem depressiven Menschen ist es in einer Akutphase häufig schon zu viel, den Hörer in die Hand zu nehmen und einen Freund anzurufen. Deshalb empfiehlt sie Angehörigen, sie sollen nicht aufhören nachzufragen und immer wieder ihre Hilfe anzubieten.

Welche Ratschläge sie noch für Betroffene sowie Angehörige hat und was Sie sich von Gesellschaft im in Bezug auf die Krankheit wünscht, das können Sie in unserer Podcast-Folge anhören.

Kapitelmarken:

  • 00:00:00 – Intro
  • 00:00:36 – Erste Anzeichen von Depression
  • 00:01:29 – Diagnose in sehr jungem Alter
  • 00:04:48 – Wie sah die Behandlung aus?
  • 00:06:54 – Was lernt man bei der Verhaltenstherapie?
  • 00:08:14 – Erfahrungen mit Medikamenten
  • 00:09:10 – Nebenwirkungen und Einnahme von Antidepressiva
  • 00:12:31 – Hoch und Tiefs der Depression

  • 00:15:37 – Unterstützung durch das Umfeld
  • 00:16:31 – Suizidgedanken
  • 00:17:24 – Akzeptanz der Erkrankung
  • 00:19:39 – Reaktion des Umfelds
  • 00:22:01 – Depression als lebenslanger Begleiter
  • 00:22:35 – Rat für Betroffene
  • 00:23:49 – Depression ist kein Grund für Scham

Hier geht’s zum Podcast:

Sie haben Fragen oder Anregungen zur Podcast-Folge? Dann schreiben Sie uns an podcast@kanyo.de

Autor


Miriam Och

Medizinredaktuerin